– Teigwaren wurden 1992 in die breiteste Basis der bekannten Pyramide der gesunden Ernährung aufgenommen.
– Die Meinung, dass „Teigwaren auf die Kilos gehen“, hält sich hartnäckig, weil fälschlicherweise geglaubt wird, dass die in ihnen enthaltene Stärke restlos verdaubar ist. Es hat sich jedoch gezeigt, dass mindestens 10% der Stärke im Körper als nützlicher Ballaststoff wirken. Es ist nachgewiesen, dass der Gehalt dieser resistenten Stärke je nach Wassergehalt schwankt, ihr Inhalt ist also ein unerwarteter Ballaststoff bildender Faktor und rehabilitiert aus dieser Sicht gekochte Teigwaren. Aus diätetischer Sicht werden dem gegenüber verschiedene knusprige Cerealien etwas entwertet.
– Teigwaren sind tatsächlich ein vollkommenes Lebensmittel, das von den Grundnährstoffen Saccharide, Eiweiße und außerdem relativ wenig Fett enthält. Damit hat es einen angemessenen energetischen Wert.
– Seit Mitte der 80-er Jahre wird die weltweite Küche von der Dieta mediterranea (Mittelmeerküche) beherrscht. Es handelt sich keinesfalls um eine Reduktionsdiät, sondern um eine Ernährungsweise. Teigwaren sind ein Hauptnahrungsbestandteil geworden und mit ihnen Olivenöl, Obst, Vollkornbrot, Tomaten und anderes Gemüse. In der Zusammensetzung dieser Ernährung befinden sich etwa 50% Saccharide.
– Hinsichtlich des Nährwerts empfehlen Ärzte Teigwaren wegen ihres niedrigen glykämischen Indexes oder der relativ langen Zeitdauer über die sie dem Körper Energie geben können. Darum sind Teigwarengerichte bei Sportlern beliebt, sollten aber auch bei den übrigen Bevölkerungsgruppen Grundlage der täglichen Ernährung sein.
– Teigwaren harmonieren und vertragen sich mit unzähligen Zusätzen und Geschmacksrichtungen.
– Eierlose Teigwaren erfreuen sich hoher Beliebtheit, weil sie kein Cholesterin enthalten, Eier-Teigwaren haben aber einen feinen und delikaten Geschmack
– Die gesundheitliche Aufklärung empfiehlt direkt allen Altersgruppen der Bevölkerung industriell hergestellte getrocknete Zwei-Eier-Teigwaren – die normale Portion für ein eigenständiges Gericht ist gewöhnlich 250 g gekochte Spaghetti, die wir aus 100 g getrockneten Spaghetti erhalten. So essen wir nur nicht ganz 1/4 eines Hühnereis.

– Für eine gesunde Person stellt die Konsumierung von 1 – 2 Hühnereiern täglich kein Problem dar. Sie enthalten nämlich eine Reihe ernährungswichtiger Stoffe, ob das nun der ausgewogene Gehalt an Aminosäuren, besonders der essenziellen, der hohe Gehalt lipophiler Vitamine und B-Vitamine, Phospholipide und Mineralstoffe, besonders Phosphor, Eisen und
Kalium sind. Ei-Lipide haben, im Gegensatz zu vielen anderen tierischen Fetten, im Dotter ein sehr günstiges Verhältnis gesättigter und ungesättigter Fettsäuren und erfüllen damit die Grundsätze der richtigen Ernährung gut.