Vlastimil und Dobroslav Zatka nahmen den Betrieb bei der Getreidemühle in Boršov nad Vltavou in der damals größten Teigfabrik von Österreichisch-Ungarischen Monarchie auf.
In den Anfängen war es nötig, Hausfrauen zu überzeugen, dass die industriell hergestellten Teigwaren mindestens gleiche Qualität haben wie heimisch hergestellte.
Familie Zatka hatte einen eindrucksvollen Anteil an der Entwicklung der Kultur und der Bildung in Südböhmen und auch auf der Gründung der tschechischen Industrie. Sie war, neben der Zatkas Teigfabrik und Mühle, auch bei der Genese der Brauerei Budvar, des Emaillierwerks Sfing oder des Betriebes für Bleistifte Grafo.

von der offenen Handelsgesellschaft auf eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Teigwaren wurden nicht in den Ernährungsplan aufgenommen und so war die Teigfabrik die ganze Kriegszeit über außer Betrieb.
Nach dem Krieg stand kein Rohstoff zur Verfügung und hauptsächlich waren Geschäftsverbindungen mit den Alpenländern unterbrochen, als die Staatsgrenze zwischen Südböhmen und Österreich entstand. Der bis dahin aufblühende Betrieb verlor volle zwei Drittel seiner ursprünglichen Abnehmer.
Zwecks des Ausbaus eines neuen Abnehmernetzes in der gerade gegründeten Tschechoslowakischen Republik wurde eine mächtige Werbekampagne organisiert, die die andauernde erstklassige Qualität betonte. Zatkas Teigwaren wurden wieder Begriff unter Hausfrauen.

Die Produktionsausweitung durch erste automatische Maschinen, bis 1939 wurden alte Produktionshallen stuffenweise durch neue ersetzt.
Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1939 wurden Zatkas Teigwaren durch eine gewisse Großhändlerfirma in London mit dem Schiff nach Singapoor exportiert, weil sie im Vergleich die höchste Widerstandsfähigkeit gegen die Qualitätsminderung in dem trophischen malajsischen Milieu aufwiesen.
Die Nahrungsmittelproduktion wurde eingestellt und von der Militärproduktion ersetzt, die ursprünglichen Besitzer durften in die zerstörte Mühle erst nach dem Jahr 1945 zurückkehren. Und auch nur für kurze Zeit.





Im Jahre 1948 wurde das Kombinat wieder konfisziert, verstaatlicht und Familie Zatka musste emigrieren.
Die Firma wurde unter den Namen „Mlýny a tìstárny, s.p., závod 2 Bøezí“ in den Staatsbetrieb eingegliedert und wurde Zentrum der südböhmischen Mühle-Teigfabrik-Industrie.
Bis zum Jahr 1989 gelang es über eine beschänkte Entwicklung einer technischen Plattform die Produktionsqualität zu halten und die Teigfabrik gehörte zu den besten in der Republik.
Der ehemalige Betrieb wurde dem Management von Mühlen und Teigfabriken Bøezí und den Erben von der Familie Zátka zuerst in die ekonomische Vermietung zugeteilt.
Für immer erwarben sie ihn durch die Form eines direkten Verkaufs zum 1. 1. 1994.
Der erste Vorsitzende der Versammlung wurde Dr. Ing. Vladimir Zatka.
Es wurden in den Betrieb moderne italienische Hochtemperaturlinien für die Herstellung der kurzen und langen Teigwaren, die mit einem Superhochtemperatur-Trockner computergesteuert wurden.
Aus der Gesellschaft mit beschränkter Haftung wurde eine Aktiengesellschaft.


Die Firma wird Gründungsmitglied der Teigwarenproduzenten-Holdinggesellschaft Europasta B.V. Nach und nach treten ihr weitere wichtige Teigfabriken aus der Tschechischen und Slowakischen Republik bei. In dieser Form ist die Holdinggesellschaft Europasta in Mitteleuropa der einzige Teigwarenhersteller, der hinsichtlich seiner Kapazität die Nachfrage internationaler Handelsfirmen nach Teigwarenlieferungen eines Herstellers in alle Länder, in denen sie tätig sind, befriedigen kann.
Dank der Lage direkt in der Region Mitteleuropa kennt die Holdinggesellschaft Europasta auch die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden, der nationalen und lokalen Handelsfirmen und ist fähig, sie zu befriedigen.